Bauen zwischen den Zeiten

Broschürenreihe zur Architekturgeschichte
Max-Planck-Gesellschaft, München

Leistung Dieckmann: Projektmanagement, Konzeption, Text, Fotoregie


Zwei Max-Planck-Institute schreiben Architekturgeschichte, auf ganz unterschiedliche Weise:

  1. Die Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte) hat ihren Sitz in zwei historischen Palazzi inmitten von Rom. Der spanische Stararchitekt Juan Navarro Baldeweg brachte das Kunststück fertig, zwischen den denkmalgeschützten Fassaden eine hochmoderne Bibliothek zu errichten.

  2. Das Fritz-Haber-Institut verteilt sich über 18 Gebäude auf einem weitläufigen Campus in Berlin-Dahlem. Jedes Bauwerk stammt aus einer anderen Zeit und repräsentiert ein Stück Wissenschafts- und Baugeschichte.

Die Max-Planck-Gesellschaft widmete den beiden Instituten zum 100-jährigen Bestehen je eine hochwertige Broschüre. Die Publikationen arbeiten mit mehreren Textebenen: Während der Haupttext die Baugeschichte erzählt, werfen kurze Marginaltexte Schlaglichter auf die historischen und wissenschaftlichen Zusammenhänge. Interviews mit Forschern und Architekten vermitteln einen persönlichen Blick auf die Institute. Kurzporträts der Abteilungen bringen die hochkomplizierte Grundlagenforschung allgemeinverständlich auf den Punkt.


Broschüre »Bauen zwischen den Zeiten« - Bibliotheca Hertziana, Rom
Broschüre »Bauen für die Forschung« - Fritz-Haber-Institut, Berlin

Website der Abteilung Forschungsbau der Max-Planck-Gesellschaft


Grafik: Haak & Nakat, München
Fotos: Andreas Muhs, Berlin und Andrea Jemolo, Rom

Die Architekturbroschüre befasst sich mit Geschichte und Gegenwart der Bilbiotheca Hertziana.
Der spanische Architekt Juan Navarro Baldeweg plante eine neue Bibliothek für das weltberühmte Max-Planck-Institut.
Die Bibliothek wurde auf engstem Raum errichtet und wirkt dennoch lichtdurchflutet und großzügig.
Der spannend zu lesende Text erläutert den Zusammenhang zwischen alter und neuer Architektur.
Beide Broschüren sind ein wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit der Max-Planck-Gesellschaft.
Public Relations wird hier auf hohem Niveau betrieben.
Die Broschüren verstehen sich auch als Beitrag zur Wissenschaftskommunikation.
Wissenschaft und Architektur spielen hier zusammen.