Jüdisches Leben in München

Installationen im öffentlichen Raum
Prof. Marcel Odenbach, Staatliche Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe

Leistung Dieckmann: Künstlerische Assistenz, Organisation, Genehmigungsverfahren


Wenn die Kunst das Museum verlässt, gelten andere Bedingungen. Im öffentlichen Raum wird sie Teil des alltäglichen Lebens – und immer wieder zum Stein des Anstoßes. Auch die Installationen zum Thema »Jüdisches Leben in München« lösten lebhafte Diskussionen aus.

An verschiedenen Stationen in München stellte Marcel Odenbach Bauwagen auf, gestaltete sie um und bespielte sie mit multimedialen Kunstwerken. Die Fenster und Laternen des Alten Rathauses verfremdete er mit Bildfolien; Geräuschcollagen tönten aus Lautsprechern. Stefan Römer realisierte ein Fassadenplakat mit symbolischem Riss an dem ehemaligen Geschäftshaus der Galerie Heinemann am Lenbachplatz.


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Website »Ortstermine«/Jüdisches Leben
Info zum Katalog


Künstler: Marcel Odenbach, Irit Hemmo, Stefan Römer
Projektförderung: Stadt München, Kulturreferat
Fotos: Nikolaus Steglich, München

Das künstlerische Projekt war der Erinnerung an jüdisches Leben in der Stadt gewidmet.
Bei der Realisation waren zahlreiche technische Probleme zu lösen.
Die Genehmigungen für die einzelnen Stationen wurden bei den zuständigen Stellen eingeholt.
Für das Video mussten Schüler als Darsteller gewonnen und ein Drehort gefunden werden.
Die Folien wurden über Nacht an den Fenstern des Alten Rathauses angebracht.
Für die Öffentlichkeitsarbeit wurde ein Stationenplan gestaltet.
Ein Informationsblatt kündigte die Kunstaktion an.